Das Dancing-Superstars-Festival findet im Mai im Congress Centrum Bremen statt

Der Plan ist ebenso einfach wie ambitioniert: das Dancing-Superstars-Festival soll zu einem der wichtigsten Tanzevents Europas werden. Dabei treffen an vier Tagen die besten Trainer auf Breitensportler und Profis. Im Interview verrät Weltmeister-Coach und Initiator Roberto Albanese was von der diesjährigen Veranstaltung zu erwarten ist.

01/ Letztes Jahr war die Premiere von Dancing Superstars. Wie wurde das Festival aufgenommen?
Gut. Wir planen, dass das eine bundesweite Veranstaltung wird. Dieses Jahr kommen die ersten Paare auch aus Italien und Österreich. Es fängt also an, dass sich Kreise ziehen. So ein Festival im Tanzbereich aufzubauen bedarf einige Jahre, aber wir haben für 2015 bisher einen höheren Zuspruch als im Vorjahr und hoffen, dass über die Jahre das Festival zu einer nationalen wie internationalen Veranstaltung wird.

02/ Misst sich der Zuspruch hauptsächlich durch die Teilnehmer?
Ja, das kann man so sagen. Aber es ist natürlich auch wichtig, wer an prominenten persönlichkeiten daran teilnimmt. Man muss viel Hintergrundarbeit leisten, was die ganzen Landesverbände in Deutschland angeht, damit diese Veranstaltung unterstützen. Dieses Jahr sind zum Beispiel der Niedersächsische sowie der Schleswig Holsteinische Landeskader dabei. Hinzu kommen Delegationen aus Bayern und aus Nordrhein Westfalen.

03/ Wurde am Programm im Vergleich zum vergangenen Jahr etwas geändert?
Ja, in einigen Bereichen. Wir machen die Gala-Nacht, die letztes Jahr in Form eines Balles im Musical Theater stattgefunden hat, dieses Jahr im Kongress Zentrum – so dass auch die Teilnehmer die Möglichkeit haben, selber zu tanzen. Wir haben dafür natürlich wieder ein großes Orchester und alle Spitzentrainer eingeladen. Zudem kommt Motsi Mabuse, die am Tag zuvor dann noch in der Let’s-Dance-Jury gesessen hat. Des Weiteren sind mit Isabel Edvardsson und Melissa Gomez weitere Superstars der Tanzszene dabei.

04/ Können sie ganz grob zusammenfassen, wo der Schwerpunkt des Festivals liegt?
Es gibt genau genommen zwei Schwerpunkte. Zum einen den Breitensport. Jeder, der zu dem Festival kommt, hat die Möglichkeit, beispielsweise Foxtrot oder Walzer, bei den besten Trainern, die es gibt, zu lernen oder seine Kenntnisse zu vertiefen. Und wann hat man schon mal die Möglichkeit, mit Motsi Mabuse oder Joachim Llambi zu üben und das gelernte anschließend auf einem Ballabend zu präsentieren?

05/ Und der zweite Schwerpunkt?
Richtet sich an die professionellen Tänzer, die im Leistungscamp ihr Niveau noch verbessern können. Bei der Gala tanzen dann Breitensportler und Profis gemeinsam.

06/ Trauen sich tatsächlich viele Anfänger zu der Veranstaltung?
Ja, die Kurse waren schon im vergangenen Jahr relativ voll. Wir hatten auf jeder Fläche immer ein Minimum von 20 Paaren, aber wir haben noch Luft nach oben.

07/ Noch eine ganz andere Frage zum Schluss: Sie traten mit Uta Albanese bei dem Musical Dirty Dancing an drei Abend als Gast im Musical Theater auf. Was für eine Erfahrung war das?
Das war schon sehr nett. Es war einfach toll zu sehen, wie es so hinter den Kulissen abläuft, was so eine Musical-Produktion angeht. Es war allerdings auch sehr stressig, da wir erst sehr kurzfristig die Tänze, die wir aufführen sollten, bekommen haben. Dementsprechend kurz war die Vorbereitungszeit – aber dafür sind wir ja Profis.

Interview: Lena Schröder

Albanese

Roberto Albanese

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