Skifahren erlebt ein Revival.

Raus aus dem Bett und rein in die Bindung: Skifahren als gesunde Bewegungsform und Koordinationstraining erlebt ein Revival. Und natürlich bleibt auch das Langlaufen ein äußerst gefragter und gesunder Wintersport. Und wenn Sie in diesem Winter auf den Pisten rund um die Alpen zahlreiche Bremer treffen – keine Wunder. Bremen hat den größten Alpenverein außerhalb Bayerns.

In Osttirol sind die Pisten schon seit Wochen im weißen Winterkleid. Mit dem „visionären“ Gradonna Mountain Resort, wählen Winterurlauber ein nachhaltiges Urlaubsdomizil. Für „echte“ Skifahrer ist das Gradonna seit zwei Wintern das Nonplusultra für den Skiurlaub: Das Viersternesuperiorresort mit Hotel und 41 Châlets liegt unmittelbar an der Kalser Talabfahrt des Großglockner Resorts Kals-Matrei, was den „Umsteigschwung“ vom Bett auf die Piste ganz easy macht: Kein Auto muss gestartet werden, kein Warten an den Liftkassen ist nötig.

Das Skiticket kann man sich an der Rezeption besorgen, die neuesten Carver im Sportshop im Resort. Direkt vor der Hoteltür liegt das größte Skigebiet Osttirols. Die traumhaften Pisten bieten weite und baumlose Carverpisten und Freeride-Reviere ebenso wie drei rasante Talabfahrten, darunter die längste Talabfahrt Osttirols nach Matrei und eine exklusive Carverpiste. Die Höhenlage des Skigebietes (1.300 bis 2.600 Meter) sorgt sogar für Naturschneesicherheit (www.gradonna.at).

Schneesicher bis Ostern

Im Nationalpark Hohe Tauern, liegt inmitten einer herrlichen Berglandschaft das Hotel & Resort Defereggental. Die Philosophie des Hauses lautet: Spitzenqualität beim Wohnen und Essen sowie sportlich legere Atmosphäre in allen Bereichen. Im Winter schätzen die vielen Stammgäste insbesondere die absolute Schneesicherheit bis nach Ostern. Vom Brunnalm Skigebiet geht es dann am Ende des Skitages auf der Talabfahrt direkt vor die Hoteltür. Im Februar lockt die Skiwoche mit Halbpension schon ab 670 Euro (www.hotel-defereggental.com).

Märchenhafte Szenerie

Zum Langlaufmekka der Dolomiten hat sich das Hochpustertal entwickelt. Leise gleiten die Langlaufskier durch verschneite Täler in einer märchenhaften Winterszenerie. Die Loipen schlängeln sich über schneebedeckte Wiesen mit Dolomitenblick. Im 200 km weiten und perfekt präparierten Loipennetz ist Langlaufvergnügen pur angesagt. verspricht: Wir empfehlen Touren (meistens talabwärts) u. a. durch das Fischlein- und Pragser Tal, die zu den schönsten Tälern der Region gehören. Die Abfahrt nach Cortina d’Ampezzo mit den Ausblicken auf die Monte-Cristallo-Gruppe bildet ohne Zweifel den landschaftlichen Höhepunkt solch einer Reise. Mit besonders idyllischer Lage und herausragender Küche lockt das Hotel Kreuzbergpass. Langläufer steigen direkt vor der Hoteltür auf die Skier (www.kreuzbergpass.com).

Der Arlberg lockt

Am legendären Arlberg hat auch der weiße Rausch begonnen. 340 Kilometer präparierte Pisten aller Schwierigkeitsgrade, 200 Kilometer Tiefschneeabfahrten und 97 modernste Bahnen und Lifte: Neben der Größe des Skigebiets machen vor allem die legendären Abfahrten die Exklusivität eines Skitages am Arlberg aus. Die 2.811 Meter hohe Valluga ist die höchste Erhebung auf dem Arlberg. Von der luftigen Bergstation der Valluga I Pendelseilbahn (2.645 m) auf dem Vallugagrat führt die, mit neun Kilometern, längste Abfahrt des Arlbergs nach St. Anton. Das Valluga-Hotel in St. Anton begeistert auch all jene, die den Winter, die Berge und die Natur lieben, aber lieber abseits der Pisten unterwegs sind. Das kleine, feine Haus im Zentrum von St. Anton organisiert geführte Schneeschuhwanderungen , und die Umgebung des Hotels ist auch bei Langläufern (40 Kilometer Loipen) hoch im Kurs (www.Valluga.at)

Am höchsten Gipfel

Mit seiner bevorzugten Lage auf knapp 3.000 Metern ist das Gletscherskigebiet auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Gipfel, eine echte Ausnahmeerscheinung. Denn selbst wenn dichte Nebelschleier den Talboden zudecken, genießen Skifahrer und Snowboarder auf den 20 Kilometern Naturschneepiste in der Regel strahlenden Sonnenschein und Fernsicht. Für Tiefschneefans umfasst das Angebot u.a. informative Freeride-Checkpoints und geführte Freeride-Kurse. Wer einen krönenden Abschluss für den Pistentag sucht oder statt einem oder zwei „Brettln“ lieber gleich einen Schlitten talwärts lenkt, findet im höchsten Skigebiet Deutschlands auch wunderbare Rodelmöglichkeiten. Dank der deutlichen Erweiterung des bisherigen Rodelangebots und bequemer Aufstiegshilfe durch zwei Sesselbahnen sind dem Zipfelbobspaß keine Grenzen gesetzt. In der Familienermäßigung geht es für einen Erwachsenen und einem Kind (bis einschl. 18 Jahre) für 57 Euro auf die Piste (www.zugspitze.de).

Text: WS

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